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Werden herkömmliche Büroflächen nach der COVID-Pandemie umgestaltet werden oder wird das Homeoffice die neue Normalität sein?

Sprechen Sie mit Heather Corrigan, Furniture Marketing Manager, Lectra North America, um einen Einblick zu bekommen, was in der Branche passiert und wie sich Objektmöbelhersteller für einen erfolgreichen Rebound positionieren können.

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Steelcase, der weltweit größte Objektmöbel-Hersteller, erklärt in seiner Telekonferenz nach den Ergebnissen des zweiten Quartals 2020, dassdie Erholung nach der Covid-Krise auch den Arbeitsplatz neu definieren wird“. Um mit der Bequemlichkeit und Sicherheit eines Homeoffice mithalten zu können, werden Unternehmen Ihre Büroräume umrüsten, neu konfigurieren und neu gestalten

Demgegenüber meldete die Firma Herman Miller vor Kurzem einen Umsatzanstieg in seiner Heimbürokategorie um 300 % , was die günstigen Aussichten einiger Auftragshersteller beeinflussen können, die durch den Trend zum Homeoffice fortgesetzte Wachstumschancen erwarten  So bietet iMovR beispielsweise „Produkte an, die ideal für die Arbeit im Homeoffice geeignet sind.“   

Um diese zwei gegensätzlichen Stellungsnahmen zu der Zeit nach der COVID-Krise zu verstehen, sprechen wir mit Heather Corrigan, Furniture Marketing Manager von Lectra North America, um uns einen Einblick über das Geschehen in der Branche zu verschaffen. Zudem möchten wir erfahren, wie sich Objektmöbel-Hersteller für einen erfolgreichen Aufschwung positionieren können. 

COVID-19 zwingt Arbeitnehmer neue Arbeitsweisen zu erkunden und Unternehmen ihre traditionellen Arbeitsbereiche neu zu überdenken. Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich Objektmöbel-Herstellern angesichts eines sich wandelnden Arbeitsplatzes nach der COVID-Krise?

Der Boom im E-Commerce- und Wohnmöbelsektor bietet Objektmöbel-Herstellern neue Chancen zur Partnerschaft mit dem Einzelhandel. Endverbraucher wünschen sich multifunktionale Produkte ähnlich denen im gewerblichen Bereich. Der Nischenmarkt für Beimöbel bietet meines Erachtens neue Wachstumschancen.  

CBRE hat in seinem jüngsten Artikel The Way Forward (Der Blick nach vorne) einige weiterführende Gedanken aufgezeigt. Sie legen in diesem Artikel dar, dass gemeinsam genutzte Räumlichkeiten auch weiterhin von entscheidender Bedeutung sein werden, trotz der während und nach COVID entstandenen neuen Arbeitswelten. Die in diesen Bereichen verwendeten Produkte werden jedoch anders sein – sie müssen über eine bessere Akustikfähigkeit und Technologieintegration verfügen, um eine einfache Verbindung zu Remote-Mitarbeitern zu gewährleisten.  

In diesem Artikel ist auch die Rede von der Notwendigkeit von anpassbaren, flexiblen und beweglichen Möbeln, die mehr als nur einen Zweck erfüllen. Laut CBRE ist das Büro ZWAR NICHT TOT, wird aber anders ausschauen. Die Zahl der Workstations wird möglicherweise abnehmen, aber die Nachfrage nach Beimöbeln und Flexibilität wir sich erhöhen.  

Eine weitere aktuelle Ressource, die Klarheit schafft, ist BIFMA Compliant. Dieses branchenweite Register für Möbelprodukte erfüllt die Sicherheits- und Haltbarkeitsstandards der BIFMA und bietet Objektmöbel-Herstellern eine neue Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit im Kontext eines sich wandelnden Arbeitsplatzes zu sichern. BIFMA Compliant wird im März 2021 für die Öffentlichkeit freigeschaltet. 

Des Weiteren sollten Objektmöbel-Hersteller auch Möglichkeiten zur Produktion von Sicherheits- und Schutzausrüstungen für den Verwaltungs- oder Medizinbereich erkunden. Wie Sie sehen, gibt es viele Möglichkeiten, um sich für die zukünftige Entwicklung gut aufzustellen. 
 

Als Reaktion auf die sinkenden Umsätze im Geschäft versuchen viele Möbelhersteller, ihre Einnahmen im Direktvertrieb zu steigern. Die Umstellung der Produktion von Geschäfts- auf Wohnmöbel setzte eine Veränderung der Organisations- und Geschäftsprozesse voraus. Wie können Objektmöbel-Hersteller ihre Produktionsprozesse transformieren und gleichzeitig die Stabilität und den Umsatz des Kerngeschäfts aufrechterhalten?

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Transformation ist die schrittweise Implementierung. Es ist wichtig beim Erkunden neuer Einnahmechancen deren Umsetzbarkeit zu überprüfen. Zudem muss sichergestellt werden, dass die vorhandenen Anlagen den aktuellen Produktionsanforderungen gerecht werden. Zur Abschwächung des Risikos werden kluge Unternehmen Möglichkeiten finden, um Nutzen aus der veränderten Verbrauchernachfrage zu ziehen, ohne ihre Betriebsabläufe neu strukturieren oder ihr Geschäftsmodell neu definieren zu müssen.   

Unsere optimal integrierte Furniture on Demand by Lectra Lösung unterstützt Objektmöbel-Hersteller bei diesem Unterfangen. Außerdem wird die Produktion von flexiblen Beimöbeln, für die sich die Nachfrage infolge der Transformation der Bürolandschaft im Zuge der Pandemie erhöhen wird, vereinfacht. Unsere Lösung ermöglicht Unternehmen, die ein flexibles und an eine Vielzahl von Produktionserfordernissen anpassbares Produktionsmodell suchen, die Minderung der mit einer Umstellung oder Aufnahme neuer flexibler und dynamischer Produkte in ihr Angebot verbundenen Risiken.  

Bei der Annahme und Erteilung von Aufträgen ist oftmals eine Kontrolle über die verschiedenen Produktausführungen (Material, Style, Größe usw.) erforderlich, um ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Vorlaufzeiten und Produktqualität gewährleisten zu können. Wie sollten Objektmöbel-Hersteller ihre Produktionsprozesse verschlanken, damit sie eine Vielzahl von personalisierten Möbeln mit der Schnelligkeit einer Massenproduktion liefern können?      

COVID hat uns gezeigt, dass eine zeitweise Umstellung der Fertigung zur Abwicklung verschiedener Einnahmeströme wichtig ist, um zu überleben und rentabel zu bleiben.  Objektmöbel-Hersteller bieten ihren Kunden schon seit langem Individualisierungsmöglichkeiten an. Dabei arbeiten sie in der Regel an einem spezifischen Auftrag oder Projekt, für das ihnen ausreichend Zeit zum Erzielen von Effizienzen und Kosteneinsparungen zur Verfügung steht.  

Bei einem Wechsel in den Wohnmöbelsektor oder das Hinzufügen flexibler Bürobeimöbel konfrontieren Hersteller möglicherweise unterschiedliche Zeitvorgaben sowie Stoff- und Individualisierungsanforderungen. Die Abstimmung und Abwicklung von kleinen Musterrapporten sind oftmals eine Herausforderung, die nur schwer zu meistern ist. 

 Furniture on Demand by Lectra automatisiert den Produktionsprozess, von der Auftragsverarbeitung bis hin zum Zuschnitt. Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet ermöglichen die Abwicklung vielfältiger Produktionsläufe und Materialien, um Effizienzgewinne zu erzielen und den Fertigungsprozess zu beschleunigen